Potenzmittel sicher kaufen mit SSL Online Apotheke mit SSL 100% Zufriedenheit für Sie

Diabetes vs. Impotenz

Männer die an Diabetes leiden, haben relativ oft auch Erektionsprobleme. Jedoch wird dieser Zusammenhang von Ärzten nur selten erkannt und dementsprechend behandelt. Der Grund dafür ist, dass der Arzt nur selten das Sexualleben anspricht, Männer nur ungern von allein darauf zu sprechen kommen - und somit der Zusammenhang nicht gezogen wird. Im folgenden Artikel geht es um die Zusammenhänge zwischen Diabtes und Impotenz.

In entsprechenden Studien wurde nachgewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und Impotenz gibt, jedoch ist die Häufigkeit noch umstritten. Man kann jedoch davon ausgehen, dass im Durchschnitt fast jeder zweite Diabetiker im Laufe seiner Erkrankung auch mit erektionsstörungen konfrontiert wird. Im Vergleich zu Männern, die nicht an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) leiden, ist das Risiko doppelt bis dreimal so hoch.

Erektionsstörungen durch Diabetes

Diabetes mellitus - mögliche Ursache für Impotenz

Es ist medizinisch anerkannt, dass Diabetes mellitus einer von vielen Risikofaktoren ist, die für das Auftreten einer rektilen Dysfunktion verantwortlich sind. Je mehr dieser Faktoren zusammen auftreten, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu ernsthaften Potenzproblemen kommt. Weitere Faktoren die eine Rolle spielen sind der Lebensstil in Form von Adipositas, Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel und erhöhten Blutfettwerten.

Ein Faktor der nicht beeinflussbar ist - ist das Alter. Ebenso sind eine ganze Reihe von Medikamenten (zum Beispiel Beta-Blocker zur Senkung des Bluthochdrucks, aber auch Antidepressiva wie Selektive Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und Trizyklische Antidepressiva sowie Lithium) ursächlich für Impotenz verantwortlich.

Daneben spielen aber auch psychische Faktoren eine Rolle. Insbesondere gehören Stress, Beziehungsprobleme, Jobangst oder Probleme bzgl. der sexuellen Orientierung eine Rolle.

Diabetes und seine Wirkung auf die Potenz

Allgemein gesagt, hat Diabetes mellitus negative Auswirkungen auf den Körper - und wirkt sich gleichzeitig auch negativ auf die Erektionsfähigkeit des Mannes aus. Vor allem kann es durch Diabetes (Zuckerkrankheit) zu Schädigungen der Gefäße und Nerven kommen. Durchblutungsstörungen im Penis führen zu Impotenz, da gesunde Gefäße und Nerven bei der Entstehung und Aufrechterhaltung einer Erektion eine große Rolle spielen.

Arterielle Insuffizienz (Durchblutungsstörungen)

Hyperglykämien (zu hohe Blutzuckerwerte) beschädigen auf Dauer die Gefäßwände. Aufgrund dessen können sich Fetteinlagerungen bilden. Wenn die Fetteinlagerungen aufbrechen, wird das Blutgerinnungssystem aktiviert.

Das entstehende Gerinnsel engt das Gefäß ein und kann es sogar verstopfen (Arteriosklerose). Wenn kleine Gefäße betroffen sind, kommt es zu “Mikro-Infarkten”. Diese Veränderungen der Gefäßstruktur haben einen negativen Einfluss auf die Blutzufuhr des Penis und die Schwellkörper. Durch den geringeren Durchmesser der Blutgefäße kann weniger Blut pro Zeiteinheit fließen. Zudem sind die Gefäßwände nicht mehr glatt, sondern uneben und unregelmäßig.

Die Blutströmung verändert sich von gleichmässig zu turbulent, was zu Verwirbelungen und einer langsameren Fließgeschwindigkeit führt. Als Folge dessen kann es zu Erektionsproblemen kommen.

Behandlung von Impotenz

Veno-okklusive Dysfunktion (Gefäßschaden der Venen)

Nicht nur die zuführenden arteriellen Gefäße werden durch hohe Blutzuckerspiegel geschädigt. Die Venen und die Muskeln ihrer Gefäßwände werden von der reaktiven Aldehyd-Gruppe der Glukose angegriffen. Es entstehen AGEs (“advanced glycation end products”), also Stoffe, an die sich der Zucker angehängt hat.

Diese AGEs regulieren das Enzym Arginase hoch. Die Arginase wiederum konkurriert mit der Stickstoffmonoxid-Synthase um das Substrat L-Arginin. Stickstoffmonoxid (NO) wird aber benötigt, damit sich die venösen Gefäße entspannen können. Nur wenn sich die Venen entspannen, kann genug Blut in die Schwellkörper aufgenommen werden, was für eine harte Erektion Vorraussetzung ist.

Diabetische Neuropathie (Schädigung der Nerven)

Die genauen Umstände wie Diabetes mellitus die Nerven schädigt, wird derzeit noch erforscht. Es wird vermutet, dass die Gefäße, die den Nerven und seine Fettscheide versorgen, durch Hyperglykämien geschädigt werden. Die Nerven verlieren ihre Fettscheide, die wie ein Isolierkabel funktioniert und eine schnelle Weiterleitung der elektrischen Impulse ermöglicht.

Dadurch können auch die Nerven selbst in Mitleidenschaft gezogen werden. In der Folge kommt es zum Ausfall von Empfindungen für Schmerz, Wärme, Kälte, Vibration und Berührung. Gerade der Intimbereich eines Mannes ist aber auf die Empfindlichkeit für Berührungen angewiesen. Denn u.a. dadurch wird ein Mann sexuell erregt.

Die Nerven spielen also bei der Erektion eine bedeutende Rolle. Sind die Nerven beschädigt und können ihre Aufgabe nicht mehr voll erfüllen, so kommt es zu Beeinträchtigungen der Erektionsfähigkeit. Neben den anatomischen Schädigungen der Nerven treten auch Funktionsstörungen auf. Die ausgeschütteten Botenstoffe (Neurotransmitter) unterscheiden sich bei Diabetikern in ihrer Konzentration von denen bei Nicht-Diabetikern.

Niedrigere Testosteron-Spiegel (Hormonstörung)

Diabetiker wiesen einen geringeren Testosteron-Spiegel auf. Das Hormon spielt eine wichtige Rolle bei der Empfindung von Lust. Ist der Testosteron-Spiegel niedrig, ist in den meisten Fällen auch das Lustempfinden gering. Testosteron hat beim Zustandekommen einer Erektion nur indirekt zu tun, denn für eine Erektion ist sexuelle Erregung unbedingte Vorraussetzung. 

Diabetes begünstigt Entstehung von Entzündungen

Die meisten Entzündungen entstehen durch Bakterien. Um sich zu vermehren brauchen sie es warm und feucht. Kommt dann noch ein umfangreiches Nahrungsangebot in Form von Zucker dazu, können sich Bakterien hervorragend ausbreiten. Demzufolge leiden Diabetiker, die sehr häufig zu hohe Blutzuckerwerte haben, oftmals an bakteriellen Infektionen, insbesondere im Urogenital-Bereich.

Wenn Entzündungen der Eichel oder Harnröhre aufsteigen, können Blasenentzündungen und im schlimmsten Fall bei Voranschreiten der Entzündung Nierenbeckenentzündungen entstehen. Zudem sind Entzündungen im Intimbereich nicht förderlich für die Libido und das Sexualleben.

Folgen der Diabetes

Impotenz bei Diabetes als Warnsignal

Diabetiker die erste Anzeichen von Erektionsstörungen erkennen, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Sicher, das Thema Impotenz ist kein leichtes und ist oft mit Angst und Scham belegt. Doch durch eine eingehende Untersuchung können ernsthafte Erkrankungen rechtzeitig erkannt werden - und eine Behandlung der Impotenz kann das Sexleben wieder in Schwung bringen.

Bei systemischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus leiden nicht nur die Blutgefäße des Penis, sondern alle Gefäße des Körpers! Wenn Sie Erektionsprobleme haben, könnten Gefäßverengungen die Ursache sein. Sie sollten daher umgehend die Ursachen klären und inwiefern die Gefäße des Herzens, der Niere und des Auges betroffen sind.

Da Herzinfakte bei Diabetikern ohne Schmerzen erfolgen, werden sie oft nicht erkannt, Eine lebensrettende Hilfe kommt dann in den meisten Fällen zu spät. Diabetiker sollten daher Erektionsstörungen als Warnhinweis begreifen, der eine umfassende Untersuchung erforderlich macht.

So kann eine Behandlung erfolgen

Vorbeugende Maßnahmen sind die beste Therapie gegen Potenzstörungen. Diabetiker sollten auf jeden Fall lernen ihren Blutzucker zu kontrollieren und richtig einzustellen. Unerlässlich ist es weiterhin, sich regelmässig durchchecken zu lassen, entweder beim Hausarzt oder einem Diabetiker-Facharzt. Wir empfehhlen, die Aufzeichnungen der letzten Blutzuckerwerte mitzunehmen, da so eine langfristige Auswertung vorgenommen werden kann.

Lassen Sie neben den Blutzuckerwerten auch zusätzlich den Blutdruck und die Blutfette überprüfen, um auch diese gegebenenfalls behandeln zu können. Bei Erektionsproblemen werden in der Regel PDE-5-Hemmer (Viagra, Cialis, Levitra) eingesetzt. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit von Injektionen in die Schwellkörper, Penis-Pumpen und Implantaten.